Pädagogisches Konzept

 

Teiloffen und Situationsorientiert

In unserer Kindertageseinrichtung arbeiten wir in einem teiloffenen Konzept nach dem situationsorientierten Ansatz.

Die Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder bildet die Ausgangslage für das pädagogische Handeln und die Planung von Angeboten.

Beständige Gruppenkonstellationen mit festen Bezugspersonen bieten Sicherheit und Orientierung und erfüllen das Bedürfnis der Kinder nach Nähe und verlässlichen Beziehungen.

Es bestehen daher in unserer Einrichtung feste Gruppen. Die Gruppenräume sind so gestaltet, dass sie die elementaren Aspekte hinsichtlich der Bedürfnisse und Entwicklungsthemen der Kinder erfüllen, sich jedoch in der Einrichtung und hinsichtlich der Spielmaterialien unterscheiden, so dass für die Kinder ein Anreiz besteht, die anderen Gruppen zu besuchen und dort neue Erfahrungen zu sammeln.

 

Zentrales Element der Erziehung- und Bildungsarbeit in unserer Einrichtung ist das Spiel. Wir sehen das Spiel als DIE kindliche Lernform. Im Spiel sammelt das Kind vielfältige Erfahrungen, die für seine weitere Entwicklung wirksam und wichtig sind.
Wenn Kinder (im Kindergarten, aber auch in jeder anderen Umgebung) „nur“ spielen, erfordert dies eine Menge Kompetenzen und stellt viele Herausforderungen.
  • Der Raum und seine Angebote müssen wahrgenommen werden, um dann Möglichkeiten zum Spielen zu entdecken.
  • Man muss sich für ein Spiel, das Spielmaterial und gegebenenfalls für den oder die Spielpartner entscheiden.
  • Spielen erfordert Konzentration, Ausdauer und Geduld, um sich intensiv auf ein Spiel einzulassen.
  • Das Spielen mit anderen Kindern verlangt viele soziale Kompetenzen, es erfordert Absprachen, gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfe zu geben und auch anzunehmen.
Spielen bedeutet also den vollen Einsatz aller Sinne. Somit ist „Spielen“ - im Sinne einer vielfältigen Kompetenzerweiterung - gleichbedeutend mit „Arbeit“. Es ist anstrengend, erschöpfend, wertvoll und befriedigend.
 

In den Freispielphasen können die Kinder selbstständig entscheiden wo sie spielen möchten. Auf diese Weise können die Kinder auch die anderen Räume erkunden und kennenlernen, die unterschiedlichen Spielangebote nutzen und soziale Kontakte zu anderen Kindern knüpfen, somit kann ihnen ein größtmöglicher Erfahrungs- und Spielraum geboten werden.

Durch neue Materialien und das Erkunden unbekannter Umgebungen werden sie zu neuen Spielhandlungen angeregt, die sozialen Kontakte zu anderen Kindern geben Impulse zur Nachahmung und dadurch zur Erweiterung der eigenen Fähigkeiten.

 

 

 

Das christliche Menschenbild als Grundlage unserer Arbeitsweise

In unserer Einrichtung sind alle Familien sind willkommen!

Die Vermittlung christlicher Werte und Traditionen ist  ein wichtiger, allgegenwärtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit.
Das christliche Menschenbild und die christliche Sicht des menschlichen Daseins bilden die Grundlagen für die Arbeitsweise und den Umgang miteinander,  unabhängig der Herkunft und des Glaubens unseres Gegenübers.
 
Dabei sind zwei Aspekte der Grundhaltung hervorzuheben:
  • Der Mensch, als ein Geschöpf und ein Ebenbild Gottes, hat eine unantastbare Würde.
  • Er ist ein soziales Wesen, das alleine nicht leben kann, sondern auf Beziehungen angewiesen ist.
Diese Erkenntnis hat Konsequenzen im Umgang mit den Kindern:
  • Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit mit seiner speziellen Lebensgeschichte, mit individuellen Fähigkeiten, Eigenarten und Begabungen. Wir achten und schätzen diese Individualität und Persönlichkeit der Kinder.
  • Zuwendung und Anerkennung sind grundlegende Voraussetzungen für alles menschliche und vor allem kindliche Wachsen. Die Gleichwertigkeit von Kindern und Erwachsenen fordert von uns, die individuellen Bedürfnisse und Ideen der Kinder ernst zu nehmen.
  • Im täglichen Miteinander vermitteln wir durch Vorleben und unsere Vorbildfunktion christliche Werte wie z.B. Nächstenliebe oder die Achtung und Bewahrung der Schöpfung.
  • Die Gestaltung und das Leben von Beziehungen ist ein Grundbedürfnis. Die Kinder brauchen Freiräume aber auch Grenzen, innerhalb derer sie ihre Beziehungen gestalten können.
 

Jedes Kind ist einzigartig!

Wir begegnen jedem Kind mit Respekt und Wertschätzung. Wir nehmen es mit seiner Persönlichkeit und auf dem Hintergrund seiner familiären Erfahrungen und Möglichkeiten an, nehmen es mit seinen Bedürfnissen und Ideen ernst, wir unterstützen und fördern es individuell in seiner Entwicklung.
 
 
Kinder brauchen liebevolle Zuwendung und vertrauensvolle Beziehungen, um sich geborgen zu fühlen und sich frei entfalten zu können.
 
Kinder leben im Hier und Jetzt. Sie sind neugierig und möchten lernen.
Kinder gestalten ihre Bildung und Entwicklung mit. Sie möchten „ihre“ Welt begreifen, erforschen und gestalten.
 
Kinder möchten ernst genommen werden.
Jedes Kind hat ein Recht darauf, im Zusammenwirken mit seiner Umwelt seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln.
 
Kinder wollen sich mitteilen.
Sie haben viele Fragen, wollen sich mit sich und der Welt auseinandersetzen und ihre Sprache entwickeln.
 
Kinder suchen die Gemeinschaft
Sie wollen neue Kontakte und Beziehungen knüpfen.
 

Gemeinsam Hand in Hand

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist eine wichtige Grundlage unserer Arbeit. Denn nur gemeinsam mit den Eltern als engsten Bezugspersonen der Kinder können wir den Kindern erfolgreiche Bildungs- und Entwicklungsprozesse ermöglichen und sie in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit mit all ihren Fähigkeiten und Interessen unterstützen.

 

Eine respektvolle Haltung gegenüber allen Eltern und Bezugspersonen der Kinder schafft eine Atmosphäre der Offenheit, Wertschätzung und des gegenseitigen Vertrauens, in der ein reger Austausch stattfinden und sowohl Anregungen als auch Kritik geäußert werden können.

Ebenso wie den Kindern stehen wir auch den Eltern stets als Ansprechpartner zur Verfügung.

Neben Aushängen in der Kita informieren wir Eltern immer aktuell über alle wichtigen Angebote und Ereignisse im Kita-Alltag per Kita-App bequem und schnell auf's Smartphone. Neben regelmäßigen Elterngesprächen sind wir immer bereit auf Gesprächsbedarf seitens der Eltern einzugehen und dafür zusätzliche Gesprächstermine anzubieten.

 

Auf den Anfang kommt es an

Der Übergang von der Familie in die Kita ist sowohl für das Kind als auch für die Eltern und für die pädagogischen Fachkräfte eine aufregende Zeit, voller neuer Erfahrungen und Herausforderungen.

Uns ist es wichtig, dem Kind und seinen Bezugspersonen die Zeit zu geben, die neue Umgebung, die Struktur der Einrichtung und die pädagogischen Fachkräfte kennenzulernen und gemeinsam den Übergang zu gestalten.

Wichtig für das Gelingen der Eingewöhnung ist die Begleitung des Kindes durch eine ihm vertraute Person. Dies kann ein Elternteil aber auch eine andere nahe Bezugsperson, wie beispielsweise die Großmutter, der Onkel oder die Tagesmutter des Kindes sein. Wichtig ist, dass diese Bezugsperson während der gesamten Eingewöhnungszeit zuverlässig verfügbar ist und sich ihrer Bedeutung für das Kind bewusst ist.

Jede Familie wird in der Eingewöhnungszeit von einer bestimmten pädagogischen Fachkraft begleitet, die sich als neue Bezugsperson für das Kind anbietet und die Eltern und Kind in der Bewältigung des Übergangsprozesses unterstützt.

Vor Beginn des Kita-Besuches werden alle Familien Infonachmittag/Aufnahmegespräch eingeladen, bei dem Sie die zukünftigen Erzieherinnen ihres Kindes kennenlernen, wichtige Informationen zum Kita-Besuch erhalten und alle offenen Fragen rund um den Kita-Start besprochen werden.  weitere Infos

 

Wir leben Vielfalt!

Inklusion bedeutet das Miteinbezogen-Sein, die gleichberechtigte Teilhabe an etwas. Das bedeutet für uns in der Kita, eine Grundhaltung von gegenseitiger Achtung und Wertschätzung, von Menschenfreundlichkeit, unabhängig von der Herkunft und möglicher Beeinträchtigungen eines Menschen.
Kinder lernen dadurch, dass es ist es normal ist, verschieden zu sein.
 
Jeder ist willkommen, ganz gleich mit welchen Eigenschaften oder Beeinträchtigungen. Sie lernen, wie wichtig wir alle für einander sind, um als Gemeinschaft gut funktionieren zu können. Das bedeutet, dass jeder seine eigene und wichtige Bedeutung hat und mit seiner Persönlichkeit, seinen Eigenschaften und Kompetenzen zur Bereicherung der Gemeinschaft beiträgt.
In unserer Einrichtung bieten wir, im Rahmen der FIB (Förderung Inklusiver Betreuung) bis zu fünf Plätze für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf an, die gemeinsam mit den anderen Kindern im regulären Kitabetrieb betreut und gefördert werden können. Die Gruppenstrukturen und die Verstärkung der Gruppenteams durch die Inklusionsfachkraft ermöglichen den Kindern eine gleichberechtigte Teilhabe am Kita-Alltag und den verschiedenen Bildungsangeboten.
 
In Bezug auf die Kinder mit besonderem Förderbedarf besteht der Auftrag der FIB darin:
 
  • Die Kinder in ihrer Handlungsplanung und Alltagsbewältigung zu fördern, zu begleiten und zu unterstützen.
  • Die Kinder mit ihren Stärken in den Gruppenalltag zu inkludieren. D.h. die Inklusionspädagogik gestaltet das Zusammenleben von Kindern mit und ohne Handicap bzw. besonderem Förderbedarf. Sie gibt Raum für die Erfahrung, dass jedes Kind um seiner selbst willen angenommen ist. Dies ermöglicht jedem Kind der Inklusions-Gruppe, sich durch die Interaktion und das gemeinsame Erleben weiter zu entwickeln und am Gruppengeschehen teilzuhaben mit allen Stärken und Schwächen, die unsere Gemeinschaft bereichern.

Unsere Ziele für die Arbeit in der Gruppe:

  • Jeder darf sein was und wie er ist und bekommt darin Unterstützung, Begleitung und Hilfe, wo und wie sie gebraucht wird. Es ist eine Form von Alltagsmiterleben und den damit klar verbundenen Strukturen und Regeln.
  • Intensive Kleingruppenangebote und gegebenenfalls Einzelförderung, die sich am momentanen Bedürfnis der Kinder orientiert und immer im ganzheitlichen Sinne stattfindet.
  • Ein wesentlicher Pfeiler unserer Arbeit ist eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern. Nur durch deren Zustimmung ist Inklusion überhaupt möglich. Eltern geben dem Kind Halt, Sicherheit und die Grundlage für eine positive Entwicklung. Wir beraten und unterstützen sie darin.
  • Oft agieren verschiedene Stellen, um das Kind und dessen Familie zu unterstützen z.B. Therapeuten, Frühförderstelle, Logopäde, Ärzte, Ämter o.ä. Zur optimalen Unterstützung der IN-Kinder und einer guten Umsetzung der pädagogischen Arbeit in der Kita gehört es zu unseren Aufgaben, eng mit den behandelnden Therapeuten zusammen zu arbeiten. Nur wenn jeder seinen Erfahrungsreichtum mit einbringen darf, ist eine gute Unterstützung und Weiterentwicklung des Kindes möglich.
 

Zusammen können wir mehr!

Durch Vernetzung und Kooperation mit anderen Institutionen gewährleisten wir eine ganzheitliche Förderung und umfassende Unterstützung für Kinder und Familien.
 
 

Seit 2017 sind wir auf dem Weg zum Kinder- und Familienzentrum. Als ein Haus für Kinder und Familien haben wir uns zum Ziel gesetzt, Kinder und ihre Familien zu unterstützen und zu begleiten.
 
Das bedeutet:
  • Niederschwellige Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familien im Sozialraum
  • Kita als vertrauter Ansprechpartner und „Vernetzer“ zu anderen Institutionen
  • Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern (durch Beratung, Bildungsangebote, Vernetzung)
Beteiligung der Eltern:
  • Eltern haben die Möglichkeit nach Absprache einen Tag in der Gruppe ihres Kindes zu hospitieren und den Kita-Alltag hautnah mitzuerleben. Sie haben so die Möglichkeit, ihr Kind zu beobachten, Impulse für eigene Erziehung in der Familie und Ideen für Spiel- und Förderangebote zu sammeln. (Stärkung der Erziehungskompetenz durch praktisches Beispiel, informeller Austausch mit päd. Fachkräften)
  • Portfolios (Entwicklungsdokumentation) werden für jedes kind liebevoll geführt und können auch von den Eltern ausgeliehen ebenso wie einzelne Seiten gemeinsam zu Hause gestaltet werden => Bewusstsein für Entwicklungsschritte des Kindes
  • Aushang vor den Gruppen Wochenausblick/ Wochenrückblick/ Aktuelle Informationen => Transparenz der päd. Arbeit
  • Projekte in Zusammenarbeit mit Eltern: Vorlesen in verschiedenen Sprachen, Plätzchenbacken, …
  • Elterntreffs zweimal jährlich in jeder Gruppe zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch
 
Netzwerkpartner/Kooperation:
  • Kita ist Teil des bestehenden Netzwerkes frühe Hilfen und kooperiert mit verschiendenen Stellen
  • Um Eltern, Kita und externe Fachkräfte zu vernetzen finden je nach Bedarf runde Tische statt, an denen alle beteiligten Stellen teilnehmen, „Grüne Mappe“
  • Kita stellt Räumlichkeiten für Gespräche zwischen Eltern und anderen Stellen/Fachkräften zur Verfügung
  • Angebote für Kinder und Familien in Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen
   
Unterstützung/ Beratung/ Information:
  • Päd. Fachkräfte stellen auf Wunsch der Eltern Kontakt zu anderen Fachstellen her z.B. Sonderpäd. Beratungsstelle, Psycholog. Beratungsstelle, Frühförderung
  • Päd. Fachkräfte unterstützen und beraten bei Antragsstellung für zusätzliche Fördermaßnahmen
  • Möglichkeit der Unterstützung und Beratung bei Amtsgängen, Ausfüllen von Formularen, Antragstellung sonstiger finanzieller Unterstützung, Wohnungssuche etc. durch ehrenamtliches Engagement => Kontakt wird über päd. Fachkräfte hergestellt
  • Flyer unterschiedlicher Beratungsstellen, Angebote für Kinder und Familien (Unterstützung, Freizeit, etc.) sowie Infomaterial zu verschiedenen Themen liegen in der Kita aus und werden regelmäßig aktualisiert, in Einzelfällen auch direkt an Eltern ausgegeben
 

Das letzte Jahr in der Kita vergeht wie im Flug und die Einschulung nähert sich mit großen Schritte.
Der Übergang in die Schule ist die nächste Große Veränderung im Leben eines Kindes und auch für die Eltern ist dies ein großer Schritt.
Im letzten Jahr in der Kita werden sich nun auch die Kinder dieser bevorstehenden Veränderung bewusst – sie werden bald ein Schulkind sein.
Genauso wie damals der Übergang in die Kita, ist auch dieser Schritt für Eltern und Kinder mit vielen Emotionen verbunden – Freude, Stolz, Neugierde, Angst, Ungewissheit…
Damit die Kinder sich gut auf diesen Übergang und die damit verbundenen Herausforderungen vorbereiten können, haben wir in der Kita ein besonderes Augenmerk auf unsere Vorschulkinder.
 
 
Kooperation - Schulbezirke
Auf welche Schule ein Kind eingeschult wird, ist durch die Einteilung in verschiedene Schulbezirke geregelt. D.h. in erster Linie ist die Adresse, unter der ein Kind gemeldet ist entscheidend dafür, auf welche Schule es später gehen wird.
Die Kooperation mit der Grundschule ist abhängig von den Angeboten und Möglichkeiten der betreffenden Schulen. Die Schule entscheidet welche Lehrkraft in welchem Umfang mit den Kitas zusammenarbeiten kann. Ob, wann und in welcher Form diese Angebote stattfinden, liegt in der Verantwortung der Schule.
Aktuell besteht eine Kooperation mit der Hans-Thoma-Schule. Da leider nicht alle Grundschulen mit allen Kitas kooperieren können, übernimmt die Kooperationslehrkraft der Hans-Thoma-Schule zusätzlich auch die Kinder in unserer Kita, die in einer anderen Schule eingeschult werden, um sie auf den Übergang in die Schule vorzubereiten.
 
Funktion der Kooperationslehrer
Ziel der Kooperation zwischen Kita und Grundschule ist es, den Übergang der Kinder in die Schule bestmöglich vorzubereiten, Abläufe zu strukturieren und eventuellen Förderbedarf frühzeitig zu erkennen und dementsprechende Unterstützung einzuleiten.
Die Kooperationslehrer lernen die Kinder kennen, beobachten sie und schätzen in Rücksprache mit den zuständigen päd. Fachkräften der Kita ihre Kompetenzen im Hinblick auf die Schulfähigkeit ein. Da für diese Kooperation in der Regel nur sehr wenig Deputats-Stunden zur Verfügung stehen, wird das Hauptaugenmerk auf die Kinder gelegt, bei denen Förderbedarf zu erkennen ist, um entsprechende Hilfsangebote anzuregen und die richtige Schulart für das jeweilige Kind zu empfehlen.
 
 
Nicht nur die Lehrkräfte der Grundschulen bereiten die „Großen“ auf den Schuleintritt vor, auch seitens der Kita gibt es sehr Vieles, was wir den Kindern in Ihrem letzten Jahr noch mit auf den Weg geben möchten.
Bildung beginnt (spätestens) mit der Geburt des Kindes. Kinder lernen von Anfang an jeden Tag neue Dinge, sie erwerben neue Kompetenzen und Fertigkeiten, die sie zur Bewältigung Ihres Alltags und den damit verbundenen Aufgaben brauchen.
Die gezielte Vorbereitung auf die Schule – den nächsten großen Schritt im Leben – beginnt spätestens mit dem ersten Kita-Tag! Denn über die ganze Kita-Zeit hinweg, lernen die Kinder die Dinge und erwerben die Kompetenzen, die sie brauchen, um die neuen Aufgaben und Herausforderungen zu meistern!
Die Schulvorbereitung ist also als Lebensvorbereitung und nicht als Einschulungstraining zu betrachten! Diese bezieht sich auf alle Entwicklungsdimensionen der kindlichen Persönlichkeit.
 
Schulfähigkeit – Schulreife…was bedeutet das?
Im letzten Kita-Jahr vor dem Schuleintritt erfolgt altersgemäß eine intensivere Förderung, die das Ziel hat, das Kind an eine bestimmte Schulfähigkeit heranzuführen. Schulfähigkeit bedeutet ein Zusammenspiel körperlicher, geistiger, charakterlicher und sozialer Faktoren, die für den Schulerfolg erfahrungsgemäß von Bedeutung sind. Die Beobachtung dieser Kompetenzen ist Grundlage zur Beurteilung der Schulfähigkeit eines Kindes.
Die Wichtigste Grundlage für ein erfolgreiches Lernen – sowohl in der Schule, wie auch in allen anderen Bereichen des Lebens – ist Selbstvertrauen, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Neugierde, Entdeckerfreude und Spaß am Lernen.
Besonders wichtig für die neuen Herausforderungen, die mit dem Schuleintritt auf unsere „Großen“ zukommen werden, sind die Selbstständigkeit und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Deshalb stehen diese Themen im Alltag in den Gruppen und bei allen Angeboten im Vordergrund:
  • Das gemeinsame Erforschen der Umwelt
  • Eigene Ideen und Lösungsmöglichkeiten entwickeln und Vorstellungen umsetzen
  • Erfahren, was sie selbst bewirken und verändern können
  • Sich trauen, auf andere zuzugehen, die eigene Meinung zu vertreten und eigene Entscheidungen zu treffen
  • Sich in einer Großgruppe zurechtzufinden, die eigene Rolle zu finden und sich wohlzufühlen
  • Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen, Gespür für die eigenen Bedürfnisse
  • Konsequenzen für das eigene Handeln zu tragen
  • Umgang mit Misserfolgen und Kritik
  • Ausdauer, angefangene Dinge zu Ende zu bringen, Stärken der Konzentrationsfähigkeit
Natürlich werden auch ganz praktische Dinge wie Stifthaltung, Schneiden, erste Buchstaben schreiben, Zählen und Zusammenhänge erfassen geübt – doch das Wichtigste, was wir den Kindern mit auf den Weg geben möchten ist Selbstvertrauen und die Zuversicht, kommende Aufgaben bewältigen zu können!
 
 
 
Vorbereitung auf die Schule bedeutet nicht, Schulstoff im Voraus zu pauken, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen. Für all dies ist in der Schule Zeit!
Wichtig ist es gute Voraussetzungen für das Lernen in der Schule zu schaffen:
  • Klare Regeln und Grenzen festlegen und konsequent einhalten
  • Bestimmte Zeiteinteilungen festlegen und einhalten
  • Übertragen kleiner Aufgaben im Haushalt -Übernehmen von Verantwortung
  • Selbstständigkeit im Alltag (alleine an- und ausziehen, aufräumen,…)
  • Ausgewogene und gesunde Ernährung, ausreichend Trinken, genügend Bewegung und frische Luft, regelmäßiger Schlaf und Erholung
  • Körperliche Gesundheit und Wohlbefinden ist Grundvoraussetzung für gesunde kognitive Entwicklung und Entfaltung der Individuellen Potenziale
  • Verantwortungsbewusster, kindgerechter Umgang mit Medien (TV, PC, Tablet,…)
  • Vorlesen, Bilderbücher betrachten
  • Interesse an Sprache und Schrift ist Grundvoraussetzung für das Lesen und Schreiben
  • Hörbücher, CDs und Fernsehsendungen können Sie als Person nicht ersetzen!
  • Bestärken in den Dingen, die das Kind gut kann und gerne macht
  • Ehrliches Lob und Anerkennung, Interesse an den Ideen und Werken der Kinder zeigen
  • Die Natur beobachten, Interesse an der Umwelt wecken
  • Gemeinsam Erlebnisse planen und umsetzen, gemeinsam Dinge betrachten, besprechen, sich von den Kindern etwas erklären lassen, interessiert zuhören
  • Nehmen Sie Ihr Kind ernst in seiner Persönlichkeit und schenken Sie ihm Aufmerksamkeit
 
Vertrauen Sie darauf, dass Ihr Kind den Aufgaben gewachsen ist und in den vergangenen Jahren schon Vieles gelernt hat, was es auf seine neuen Aufgaben vorbereitet hat, dann unterstützen Sie es in seinem Selbstvertrauen!
 
 

PFIFFIX ist ein Programm zur Gesundheitsförderung von Vor-/Schulkindern und gliedert sich in fünf Themenbereiche: Ausdauer, Kraft, entspannung, Kooperation/kommunikation und Ernährung.
Ziel ist es, die Kinder für Sport und Bewegung zu begeistern, so dass sie ihren Alltagmöglichst ein Leben lang aktiv bewältigen und so ihre Gesundheit schützen und stärken können.
 
 
Einmal wöchentlich findet Pfiffix in Kooperations mit der Kindersportakademie Lörrach bei uns in der Kita statt. Teilnehmen dürfen alle Vorschulkinder. Das Angebot ist für die angemeldeten Kinder kostenlos. Die gesammten Kosten für das Projekt (25 Einheiten über jweils 60 Minuten pro Kita-Jahr) werden von der Krankenkasse mhplus getragen.
 

Einmal im Monat findet in Kooperation mit dem Familienzentrum Rheinfelden der offene Vorlese-Bastel-Treff bei uns in der Kita statt.
Das Angebot richtet sich an Erwachsene mit Kindern im Kindergartenalter. Auch Familien, deren Kinder unsere Kita nicht besuchen, sind herzlich eingeladen. Passend zur vorgelesenen Geschichte wird anschließend eine Kleinigkeit gemalt und gebastelt. Damit es richtig gemütlich ist, gibt es auch immer etwas zu naschen und eine Tasse Kaffee oder Tee dazu.
Eine Anmeldung ist nicht nötig, das Angebot ist kostenlos!
Aktuell keine noch neuenTermine!
 
 

Es gibt viele unterschiedliche Stellen, Institutionen und vielseitige Angebote für Familien mit Kindern. Um bestmöglich mit anderen Stellen zusammenzuarbeiten, sind wir Mitglied des Netzwerkes Frühe Hilfen. Die Vernetzung mit anderen Stellen ermöglicht uns die Zusammenarbeit zur Begleitung und Förderung der Entwicklung der Kinder noch wirksamer zu gestalten, Eltern entsprechend zu beraten oder weiter zu vermitteln und individuelle Unterstützungsmöglichkeiten zu finden.

Zweimal jährlich findet ein regionales Netzwerktreffen zum Austausch und zur Informationsweitergabe statt.

Mitglieder des Netzwerkes sind ErzieherInnen, Kinderärzte, MitarbeiterInnen des Sozialen Dienstes, Hebammen, Familien-Kinderkrankenschwestern, MitarbeiterInnen des Familienzentrums, des Kinderschutzbundes, des SAK, der sonderpädagogischen Beratungsstelle und anderer Beratungsstellen.

 

Eine enge Zusammenarbeit besteht auch mit dem Fachbereich Inklusion im Kindergarten der Lebenshilfe Lörrach. Beratend und unterstützend begleiten die MitarbeiterInnen unsere Inklusionsgruppe. Insbesondere die Inklusionsfachkraft steht im regelmäßigen Austausch mit der zuständigen Mitarbeiterin des Fachbereiches und erhält Unterstützung bei der Erstellung von Förderplänen, der Beratung von Eltern und der Reflexion der pädagogischen Arbeit in der Inklusionsgruppe.

 
 
 

Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt!

In einer Sprache zuhause zu sein, ist für jeden Menschen das entscheidende Fundament, auf dem Selbstbewusstsein, Anerkennung, Kompetenz, soziale und berufliche Entwicklungschancen stehen.
Die Entwicklung der Sprache ist ein zentraler Motor in der Gesamtentwicklung der kindlichen Persönlichkeit. Kinder durchlaufen von Beginn ihres Lebens an entscheidende Schritte in ihrer Sprachentwicklung.
Um alle Kinder bestmöglich in ihrer Sprachentwicklung zu unterstützen und zu fördern, arbeiten in unserer Einrichtung speziell geschulte Sprachförderkräfte, die in Kleingruppen mit den Kindern arbeiten und sie in der Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen auf vielfältige Art und Weise unterstützen und fördern.

Das Land Baden-Württemberg unterstützt Sprachfördermaßnahmen für Kinder mit zusätzlichem intensivem Sprachförderbedarf.
Die Teilnahme ander Sprachördermaßnahme setzt die schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten voraus.